Fashion Revolution - Workshop und Filmvorführung im Mai

Liebe Slow-Fashion Freunde, Interessierte und Bildungsreferent*innen,

wir möchten Euch zu folgenden Veranstaltungen einladen - bei beiden Events steht das Oberthema Fashion Revolution im Fokus:

Workshop Change your Shoes – Von der Kuh zum Schuh

Termin: 30.Mai 2018
Zeit: 17:30-20:30 Uhr
Ort: Eine Welt Netzwerk Thüringen, Seminarraum, Kochstraße 1, 07745 Jena

Von der Kuh zum Schuh: Woher kommen unsere Schuhe? Unter welchen Bedingungen werden sie produziert? Welche Missstände gibt es in der Schuh- und Lederproduktion? Mit diesen Fragen möchten wir uns in dem interaktiven Workshop beschäftigen. In kleinen Gruppen werden wir die verschiedenen Stationen und Akteure der Schuh- und Lederproduktion kennenlernen und uns mit den drei Themen Ausbeutung, Unterdrückung und Umweltverschmutzung beschäftigen.


INKOTA-netzwerk/GMB Akash

Die Workshop-Leitung übernimmt Lena Janda. Sie arbeitet seit 2015 beim INKOTA-Netzwerk in der Kampagne Change Your Shoes und setzt sich mit dem internationalen Bündnis für die Verbesserungen der sozialen und ökologischen Standards in der Schuh- und Lederproduktion ein.

Anmeldung: Die Teilnahme am Workshop ist kostenlos und er ist als thebit-Fortbildung anerkannt. Anmeldung bis zum 25. Mai bitte an m.fronz |@| ewnt.org oder 03641 22 49 951

Filmvorführung The True Cost – der Preis der Mode

Termin: 31.Mai 2018
Zeit: 19:00-21:30 Uhr
Ort: Hörsaal 7, Carl-Zeiß-Str. 3, 07743 Jena

Ein Pullover oder eine Hose für weniger als 10 Euro, ein Hemd für 5 Euro – oft geht man in Kleidungsgeschäfte und ist begeistert, wie billig die neueste Mode bei uns zu haben ist. Doch wie kann es sein, dass Kleidung bei uns so wenig kostet? THE TRUE COST – Der Preis der Mode macht sich auf die Suche und verfolgt eindrucksvoll den Weg, den die Kleidung macht, bevor sie zu uns ins Geschäft kommt. Die bedrückende Antwort auf die Frage ist: Es darf nicht sein!

Der Eintritt ist frei.

Beide Veranstaltungen sind Kooperationen des Eine Welt Netzwerk Thüringen mit dem Umweltreferat des Stura der FSU Jena und Veranstaltungen im Zeitraum der Deutschen Aktionstage Nachhaltigkeit.
https://www.tatenfuermorgen.de/aktion/?aktionid=4908
https://www.tatenfuermorgen.de/aktion/?aktionid=4967&aktionslug=the-true-cost-filmvorführung

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Theater statt Flucht: Workshop für politisches Theater / Political Theatre Workshop

 

Bühne frei für eine gerechte Welt?
Möchtest Du mitmachen?
Are you interested in looking into the endless possibilities of using art and theatre for public intervention?
Want to join us for a performance on World Refugees Day (20.06.2018)?
Was: Theater statt Flucht: Workshop für politisches Theater
Wann: 15.06.2018 und 16.06.2018 (9:30 – 17:00 Uhr)
Wo: Momolo Zelt, Burgauer Weg 9 a
Ziel: Eine Theateraktion im öffentlichen Raum am 20.06.2018 (Weltflüchtlingstag)
What: Theater statt Flucht: Political Theatre Workshop
When: 15.06.2018 and 16.06.2018 (9:30 am – 05:00 pm)
Where: Momolo Zelt, Burgauer Weg 9 a
Goal: Street Theatre Performance on 20.06.2018 (World Refugee Day)

 

Seid herzlich eingeladen zum Theaterworkshop „Theater statt Flucht“, der am 15.06.18 und 16.06.2018 im Momolo Zelt (Burgauer Weg 9a) Jena stattfindet.

Methodische Grundlage ist das Theater der Unterdrückten von Augusto Boals. Ziel unseres zweitägigen Workshops ist die Entwicklung einer kollektiven Theaterperformance mittels Übungen, Spielen und Forumtheater, die wir gemeinsam zum Weltflüchtlingstag am 20.06.2018 im öffentlichen Raum in Jena aufführen werden.

Schauspieler der Theatergruppe des Arbeitskreises Asyl Bielefeld bringen wertvolle Erfahrungen in den Workshop ein, wie sie in Anknüpfung an ihre Lebensrealität Theater machen und kulturelle Freiräume erschließen. Beispielhafte Szenen, die von der Gruppe erarbeitet wurden, können als Grundlage genutzt und weiterentwickelt werden. Die Teilnehmer*innen sind aktiv einbezogen, die szenische Darstellung vorzubereiten und werden dabei von Anne Dünger (Freie Bühne Jena e.V.) und Jeries Abu Jaber (Circus MoMoLo) methodisch und künstlerisch unterstützt.

Der Workshop ist für alle offen (mit und ohne Fluchterfahrung). Theatererfahrung ist nicht nötig. Auch Theaterneulinge sind willkommen.
Du solltest an allen drei Tagen (15., 16. Und 20.06) Zeit haben. Für leckeres vegetarisches Mittagessen an beiden Tagen ist auch gesorgt.

 

You are cordially invited to an international workshop "„Theater statt Flucht“ on 15.06.2018-16.06.2018 about political theatre and forum theatre, with Sanjay Kumar from Arbeitskreis Asyl Bielefeld that is organised by Eine Welt Netzwerk Thüringen in cooperation with Circus Momolo and the Freie Bühne Jena!

The methodological approach applied in the workshop will be Augusto Boals’s “Theatre of the Oppressed”. The primary goal of conducting this two day

workshop is to develop a collective street theatre performance that will be carried out in outdoor public spaces on 20.06.2018 (World Refugee day) in Jena to raise awareness about migration, refuge and integration.

The workshop is open to all. (with or without migration or refugee background). Previous theatre experience is not required. Theatre newbies are most welcome. You should be available for all three days. (15.06. / 16.06. and 20.06). Some tasty vegetarian food for both days has also been arranged.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Daher gib uns bitte bis zum 08.06.18 eine Rückmeldung, ob du teilnehmen möchtest. 
Wir bitten um eine formlose Anmeldung per Mail, Telefon oder SMS unter:

Email: p.singh |@| ewnt.org / Mobil: +49 (0) 170 71 75 505

Gerne könnt Ihr diese Einladung an Euren Freundeskreis und über Eure Netzwerke weiterleiten.

Please note that the number of participants that we can accommodate is limited.  Hence, we request you to drop us a line and register under the information cited below till 08.06.2018.

Email: p.singh |@| ewnt.org / Mobil: +49 (0) 170 71 75 505

We will be pleased if you share this information in your social circle/network. The more the merrier.

 *Der Workshop ist eine Kooperationsinitiative von Eine Welt Netzwerk Thüringen, Frei Bühne Jena e.V und Circus MoMoLo.

 

 

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Landesregierung beschließt Entwicklungspolitische Leitlinien

Mit den entwicklungspolitischen Leitlinien legt die Staatskanzlei eine Orientierung für global verantwortungsvolles Handeln der politischen Handlungsträger*innen sowie für öffentliche Verwaltungen im Freistaat vor. In sechs Themenschwerpunkten wird dargestellt, wie die Landesregierung globale Perspektiven in der Bildung, globale Partnerschaften in Land, Hochschulen oder Kommunen oder verantwortungsvolles wirtschaftliches Handeln stärken wird. Das EWNT war mit Mitgliedern, Promotor*innen und Partnern des WSD-Programmes in einem Dialogprozess in die Erarbeitung intensiv eingebunden.

„Natürlich hätten wir uns die eine oder andere verbindlichere Formulierung gewünscht“, so Tim Strähnz, der als Netzwerkkoordinator im EWNT den Prozess mitgestaltete. „Dennoch können wir stolz auf das Erreichte sein, denn Thüringen bekennt sich nach den ersten Leitlinien von 1996 wieder zu seiner entwicklungspolitischen Verantwortung und zeigt auf, wie viel Gestaltungsmöglichkeiten eine Landesregierung in Zusammenarbeit mit Bund und Zivilgesellschaft tatsächlich hat. Als entwicklungspolitisches Landesnetzwerk werden wir die Umsetzung der Leitlinien kritisch begleiten und die Landesregierung gegebenenfalls an ihre Selbstverpflichtungen erinnern.“

Das EWNT wird über seine Webseite und über Facebook über die weiteren Entwicklungen und die Umsetzung der Leitlinien berichten.

Mehr zum Thema gibt es auf unserer Facebook-Seite oder auf der Webseite des EWNT.

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Start des civil society exchange programmes

Der Angriff auf die Zivilgesellschaft und die demokratischen Institutionen ist leider als weltweiter Trend zu beobachten. In Zeiten, in denen zivilgesellschaftliche Akteure auf der ganzen Welt zunehmend bedroht sind, ist der Austausch innerhalb der Zivilgesellschaft für deren Überleben und Wachstum unerlässlich. Das zivilgesellschaftliche Austauschprogramm civil society exchange ist solch eine Plattform, die sechzehn Organisationen  aus ganz Europa und der Türkei zusammengebracht hat. Die Hauptorganisatoren dieses Programms, MitOst e.V. und die Istanbuler Bilgi Universität, entwickelten die Idee einer siebenmonatigen Partnerschaft zwischen Organisationen aus Europa und der Türkei. Es geht dabei um Wissens- und Erfahrungsaustausch und die Entwicklung von Fähigkeiten (capacity building) zur Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen. Das Programm wird von der Stiftung Mercator gefördert und unterstützt acht Partnerschaften mit 17 Organisationen aus Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Polen, Tschechien und der Türkei.

Wir freuen uns Euch darüber zu informieren, dass das wir Teil einer dieser wichtigen acht Partnerschaften sind. Als Ergebnis eines fünftägigen Auftakt-Workshops vom 8. - 12. Juli in Istanbul, werden wir mit unserem türkischen Partner Toplum Gönüllüleri Vakfı (TOG) in den kommenden sieben Monaten eine Roadmap zur Verbesserung der Jugendbeteiligung in Thüringen und Istanbul erarbeiten. Während dieser Arbeitsphase werden die wir einander besuchen und gemeinsamen Raum für Cross Learning und Wissensaustausch schaffen.

Die Kick-Off-Veranstaltung in Istanbul war eine enorme Lernerfahrung für uns und gab uns die Möglichkeit, neue Methoden und Werkzeuge für unsere zukünftigen Workshops zu erlernen. Wir konnten mit einer sehr talentierten und eindrucksvollen Gruppe von zivilgesellschaftlichen Akteuren zusammenzuarbeiten, die an einer Vielzahl von Themen arbeiten (Migration und Integration, Umwelt, Jugendbeteiligung, Erhaltung des kulturellen Erbes, Bildung). Trotz der verschiedenen Tätigkeitsfelder haben wir festgestellt, dass die meisten zivilgesellschaftlichen Akteure bei Fragen zu Organisationsstrukturen, Vernetzung, Fundraising usw. ähnliche Herausforderungen haben. Der Workshop in Istanbul hat einen dynamischen Raum eröffnet, um zusammen zu kommen und unsere Erfahrungen zu teilen. Wir sind motiviert, voller Elan und bereit, die Zusammenarbeit zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren auf globaler Ebene zu stärken. Wir halten Euch in den nächsten Monaten über die Fortschritte auf dem Laufenden.

Foto: Kerim Arslan

An attack against civil society and democratic institutions has unfortunately emerged as a worldwide trend. In times when civil society actors across the globe are increasingly being threatened to shun their efforts towards establishing global justice and equality, platforms such as civil society exchange that facilitate cross border cooperation are vital for their survival and growth. Civil society exchange program is a platform that brought together on board seventeen organisations from diverse fields across Europe and Turkey. The prime organisers of this program, MitOst e.V. and Istanbul Bilgi University, founded the idea of a seven months partnership between organisations from Europe and Turkey to facilitate knowledge, exchange and develop capacity building tools to overcome common challenges. The pilot exchange program is funded by Stiftung Mercator and will support eight partnerships comprising of seventeen organisations from Bulgaria, Czech Republic, France, Germany, Georgia, Poland and Turkey.

We are glad to inform you that Eine Welt Netzwerk Thüringen is a part of one of these key eight partnerships supported by the program. As a result of first stage of a five day Workshop (8th-12th July) held in Istanbul, we will be working with our Turkish partner Toplum Gönüllüleri Vakfı (TOG) for the upcoming seven months period to develop a roadmap for enhancing youth participation both in Thüringen and Istanbul. During the seven months period, the organisations will visit each other and create a mutual space for cross learning and knowledge sharing.

The kick-start event in Istanbul was a tremendous learning experience for us and gave us the opportunity to learn new methods and tools for our future workshops as well as interact with very talented and impressive group of civil society actors working on a diverse range of issues (migration & integration, environment, youth participation, cultural heritage conservation, education). Despite belonging to diverse fields, we witnessed that most civil society actors face similar challenges in areas such as rigid organisational structures, networking, fundraising etc. The workshop provided us a dynamic space to come together and share our best practices and experiences and accordingly improve efficacy, outreach and capacity of our organisations. We have come back motivated and reenergised and ready to do our bit to strengthen cooperation between civil society actors at the global level. Stay tuned to our page for more updates regarding this program.

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